15 Tipps für optimierte Profilfotos auf Facebook, Twitter und Google

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Bildchen hier und Thumbnail dort: So sichtbar waren wir noch nie auf Facebook, Twitter und sogar in Googles Suchergebnissen. Höchste Zeit, die eigenen Profilbilder zu optimieren. Und zwar mit 15 Tipps – unter anderem von erfahrenen Fotografen.

Es ist wie im richtigen Leben: Wer lächelt gewinnt. Und wer auffallen möchte, braucht eine gute Idee – oder viel Liebe zum Detail. Mit einem tollen Portraibild lädt man heute nicht mehr nur seine Freunde auf die Facebook-Seite  ein – auch in den Google Suchergebnissen werden durch den Author-Tag kleine Thumbnails von Bloggern und Journalisten angezeigt. Wir haben einige besonders interessante Exemplare ausgesucht und verraten die Tricks zum optimalen Bildchen.

Das Bild: alles geht, manches geht aber besser

Unverkennbar: Sascha Lobo

Unverkennbar dank Markenzeichen: Sascha Lobo

Richtig: Blick in Richtung SERPs

Richtig: Aktuelles Bild und mit Blick in Richtung SERPs

Zu mittig, zu unscharf oder vom Server skaliert: Wolfgang Blau

Da hat wohl die Bildskalierung versagt: Wolfgang Blau von ZEIT ONLINE.

1: Es wird allgemein empfohlen, die Profilbilder überall identisch zu gestalten - wegen der Wiedererkennung. Ich würde sagen: Die Bilder dürfen sich unterscheiden (schon allein wegen der unterschiedlichen Formate), sollten aber aus einer Serie stammen.

2: Der Hintergrund sollte flächig und ruhig aber nicht unifarben sein.Orange oder ein gedecktes Grün bieten sich an.

3: Schwarz/Weiß-Bilder wirken meist stark - müssen aber vom Motiv und technisch sehr gut sein, damit sie in den ebenso schwarz/weißen SERPs nicht unter gehen.

4: Das Bild kann auch mit dem Brand versehen werden. Etwa, wenn im Hintergrund die Firmenfarbe zu sehen ist. Etwas plump aber möglich: Einfach ein kleines  Mini-Logo in eine Ecke einbauen.

5. Natürlich sind auch Comic-Gesichter oder Gegenstände als Profilbild möglich. Am professionellsten und am direktesten wirkt aber ein Portraitfoto.

Das Foto: natürlich, professionell und mit Blick zum Text

Gut gemachter Comic: wunderbar!

Auffällig: Gut gemachte Comic-Bilder fallen auf (Richard Gutjahr).

Guy Kawasaki: Der Eiffelturm ist zu unruhig als Hintergrund.

Guy Kawasaki: Schwer zu erkennen wg. unruhigem Hintergrund.

Sieht gut aus - aber sagt nichts: Robert Scoble.

Sieht gut aus – aber sagt nichts: Robert Scoble.

Stefan Plöchinger - und viel zu viel Landschaft.

Stefan Plöchinger – und viel zu viel Landschaft.

 

6: Ein gutes Portrait-Bild ist gutes Ausgangsmaterial, Schnappschüsse aus dem Urlaub sind Schnappschüsse aus dem Urlaub und sollten ins Familienalbum aber nicht in die SERPs…

7: Besser ist immer eine “natürliche” Aufnahme – also keine Studioaufnahme. Allerdings ist “draußen” für den Fotografen etwas schwieriger… 

8: Ideal ist ein ruhiger aber nicht einfarbiger Hintergrund. Ist das Bild nicht schwarz/weiß, sollten sich die Hintergrundfarben deutlich von Haar- und Gesichtsfarbe abheben. Orange ist gut – oder ein gedecktes Grün.

9: Der Kopf sollte der Kamera zugewandt sein, die Blickrichtung darf gerne in Richtung des Textes in den SERPs gehen. Also auf dem Foto schaut man nach rechts oben. Das heißt, beim Photo-Shooting bitte einmal nach links oben blicken.

10: Oft wird es sinnvoll sein, den Kopf anzuschneiden, da er der Ausschnitt dadurch größer wird. Ideal ist, wenn der Kopf nicht genau in der Mitte des Bildes ist. Aber aufpassen: Profilbilder sind quadratisch, man sollte also nicht das gesamte Querformat einer Kamera komplett ausnutzen.

11: Schau fröhlich! Grimassen oder ein stierer Blick (den manche vielleicht “professionell” finden) wirken seltsam bis albern.

12: Den Mund am besten ein wenig öffnen. Porträt-Fotografen schwören auf eine dünne Zahnlinie. 

Das Format: lieber alles selber machen

Jan Christe: Mehr Brand als Profil - aber chic!

Jan Christe: Mehr Brand als Profil – aber chic!

Zuviel Kontrast im Hintergrund: Nicole Simon.

Sehr freundlich aber zuviel Kontrast im Hintergrund: Nicole Simon.

 

Gut angeschnitten aber schlecht optimiert: Jens Wiese von allfacebook.de

Gut angeschnitten aber Schwächen in der Bildbearbeitung: Jens Wiese von allfacebook.de

13: Auch, wenn alle Dienste hoch geladene Bilder selbst auf die richtige Größe skalieren:Am besten sind die Bilder, wenn sie von der eigenen Bildbearbeitung-Software (z.B. Photoshop, Photoshop Express, Gimp u.s.w.) in die richtige Größe gebracht und nicht in einer Standardgröße hoch geladen werden. 

14: Das beste Datenformat ist JPEG, für die Ausgangsbasis zum Hochladen mit einer Qualität von 100 % und einer Auflösung von 300 Pixeln. Reduzieren werden Facebook & Co selbst…

15: Hier die aktuellen Größen der Dienste: Meist lässt sich nur eine Version hoch laden. Dann, so die Empfehlung, das Bild exakt in der größten Version verwenden.

  • FacebookTimeline: 50 x 50 Pixel
  • Facebook Profil: 180 x 180 Pixel
  • Facebook Page: 180 x 180 Pixel
  • Gogle+Timeline: 48 x 48 Pixel
  • Google+ Profil: 200 x 200 Pixel
  • Gravatar: 80 x 80 Pixel (Standard)
  • LinkedIn Timeline: 50 x 50 Pixel
  • LinkedIn  Profil: 80 x 80 Pixel
  • Twitter Timeline: 48 x 48 Pixel
  • Twitter Profil: 128 x 128 Pixel
  • Xing Timeline: 30 x 40 Pixel
  • Xing Profil: 140 x 185 Pixel
  • YouTube Timeline: 46 x 46 Pixel
  • YouTube Profil: 88 x 88 Pixel

Und, fehlen noch wichtige Dienste? Dann sagt Bescheid und wir nehmen die Größen davon auf.

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Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

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