Von dieser Stelle aus viele Grüße an die vielen netten Leute, die ich im Laufe der Woche getroffen habe. Jetzt muss ich eben mal in eine Telefon-Konferenz – und lass euch deshalb mit der Lektüre hier allein. Viel Spaß und ein schönes Wochenende!

- Zunächst muss ich natürlich die SMX aka “fishkinSMX” recappen: Toll war es und wir können hierzulande froh sein, dass wir so gegensätzliche Konferenzen wie die SMX und die SEO Campixx mit derart hoher Qualität haben! Ich finde, ein guter Ausgangspunkt für die ausführlichere Lektüre sind Sebastian Sochas (wir haben uns gar nicht gesehen…) Recap und der Post von Jan Kutchera auf Linkwissenschaft.
- The Return of Onpage Optimisation I:Marcus Tandler hat auf der SMX ein paar Blicke auf ein neues Tool unter der programmatischen Domain onpage.org erlaubt. Und, heeeeeyyyyyy, ich will mehr davon sehen!!!! Lasst mich rein!!!
- The Return of Onpage Optimisation II: Hoffentlich hat er sich da gut mit Rand Fishkin abgesprochen. Denn dessen Whiteboard Friday hat den Titel “The New On-Page Optimization“. Ich habe das Video unten mal eingefügt – damit ihr sehen könnt, wie positiv sich Rand äußerlich entwickelt hat.

- Eine sehr schöne Einführung (na ja, mehr sogar) für Yoasts WordPress SEO Plugin auf den SEO Trainees…
- Viel Spaß mit Daten hatte Matthias Bachor von Searchmetrics beim Analysieren der Universal Search Daten.
- Und unser Christoph hat grad viel Spaß mit den Link Research Tools und schreibt das für euch auf.
- Liebe Hoster, Google droht alle eure User aus dem Index zu nehmen. Echt! Jedenfalls liest man das in einer Mitteilung der Google Webmaster Zentrale an die Kostenlos-Hoster.
- Und, was sich die Kommentatoren gewünscht haben (und was ich echt mal hätte gleich hier rein machen können): Frank Doerr, the Löwenherz, diskutiert das Linknetzwerk-Thema, das in den vergangenen Tagen/Wochen aufgepoppt ist, weil einige Webmaster böse Post von Google bekommen haben. Auch dazu: Eisy und der Webzweinull-Blog. Der gesamte Dank unserer Großredaktion geht – mal wieder an Jonas Höhfeld, the SEOgiggles! Da fällt mir ein, dass man natürlich auch erwähnen sollte, dass Google ein US-Linknetzwerk ausgeknipst habt. Aber, nun ja, so etwas gibt es ja HIER nicht. Würde ja keiner machen. Oder?
- Ach, und genau dort liest man auch von den “Verbesserungen” der Darstellung von Crawling Erros in den Google Webmaster Tools. Ich habe selten durch eine Verbesserung so viel verloren! Dort sieht man jetzt zwar alle Fehler (bisher war das auf 100.000 begrenzt) und sogar im zeitlichen Verlauf. Das ist echt cool! Sehr uncool ist aber, dass man nun nicht mehr als 1.000 Fehler per CSV runter laden kann. Kurt Dresner begründet das unter der Zwischenüberschrift “Weniger ist mehr” u.a. mit “Es war unmöglich, alle 100.000 Fehler anzusehen, und ihr konntet sie auch nicht sortieren, durchsuchen oder markieren.” Lieber Kurt: DOCH es IST möglich, 100.000 Zeilen in Excel anzuschauen, zu sortieren und zu durchsuchen. Und nur so kann man bei echt vielen Fehlern auch die Muster erkennen. Deshalb: Bitte gebt uns die Fehler zurück! Und wenn es, wie angekündigt, per API ist. *kopfschüttel*
- Gretus hat rausgefunden, dass Google nun die Autoreninfos auch in Deutschland anzeigt. Dann wird Sascha Lobo nun noch omnipräsenter. Das nutze ich zu einem kleinen Aufruf: Wer mir die lustigste Suchanfrage mit meinem Bildchen schickt, bekommt einen Link!
- Ein Matt Cutts: Per Video erklärt der Spamfischer, dass man sein CSS und JavaScript nicht blockieren solle. Kann ich mir gut vorstellen, das er das so sieht…
- Mal etwas Tech-Sprech: Frank Bültge erkärt, wie man die erste und letzte Seite in WordPress erkennt.
- Und für Schnäppchen-Jäger: Die Gründerszene richtet sich zwar an Gründer. Aber sind wir das nicht alle irgendwie? Jedenfalls gibt es dort für kurte Zeit das Trakkboard für billiger. Und bei uns gibt es die Searchmetrics Essentials günstiger (letzter Absatz auf dieser Seite).
- Übrigens: Hier ist der Vortrag von Timo “Trakken” Aden auf der SMX zu verborgenen Schätzen in Google Analytics.
- So. Und jetzt muss ich mal Dampf ablassen! Wir finden auf text-gold.de einen Beitrag “Dos and Don’ts beim Texten für das Internet“. Zunächst einmal ist dieser Absender für diesen Content denkbar ungeeignet, weil nicht glaubhaft. Denn schließlich bietet Saim Rolf Alkan mit seiner Aexa einen Textautomaten an, der Inhalte für 2,50 € verkauft. Kann dieser Automat denn diese Dos and Don’ts lesen? Doch darum geht es eigentlich nicht: Schlimm finde ich, dass auf dem “Dos and Don’ts”-Beitrag die Verlinkung auf die Großversion des Bildes nachträglich auf die Aexa-Webseite umgebogen wurde – und sogar dort die Bilder nur mit mieser Qualiät zu finden sind. Oh je, warum nur? Das Umbiegen von Bilderlinks ist ja schon schlimm genug. Aber diese superschlechte Bild-Darstellung! Vielleicht ist das ja ein Trick, damit man die (ohnehin etwas durchschnittlichen) Tipps wie “An die Zielgruppe denken” nicht lesen kann – und folglich nicht darüber nachdenkt, dass ein Textautomat tatsächlich Mumpitz ist? Insgesamt also eine schlecht gemachte und allzu durchsichtige Linksammel-Aktion. Und damit mir niemand hier Link-Geiz nachsagt: Link, Link.
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