Einsatz von Themenseiten als SEO-Strategie (und für den User)

Filed Under Content 

Ein Video von SEOmoz, das sich jeder redaktionell Verantwortliche einer jeden General- bzw. Special-Interest Webseite anschauen sollte: SEO-Promi Rand Fishkin spricht mit Marchall Simmonds, Chief Strategist der New York Times. Es geht um den Einsatz von “Themenseiten” als SEO-Strategie – zeigt aber auch, dass dies auch im Dienst des Users zu erfolgen hat. Weiter unten ein paar Bemerkungen von mir dazu:

Die Faustregel also gilt: Alles, was Arbeit macht, ist gut für Google ;-)

Aber fassen wir kurz zusammen, was eine gute Themenseite für eine redaktionelle Webseite erfolgreich macht:

  • Sinnvollerweise ist das “Thema” so umfangreich, dass sich die Arbeit lohnt.
  • Ausgehende Links auf vertrauensvolle Quellen mit passenden Themen sind nicht nur erlaubt, sondern auch vernünftig.
  • Der Inhalt (Bilder, Links, Texte, Überschriften) sollte häufig aktualisiert werden. Dabei muss nicht immer der Text umgeschrieben werden…
  • Es müssen Links auf diese Seite zeigen – natürlich sowohl interne wie externe Links. Intern via Navigation/Kategorisierung und via Querverlinkung.

Nun, das ist schon alles ;-)

Selbstverständlich ist das eine Menge Arbeit, bei der Technik und Redaktion gut zusammen arbeiten müssen und nur optimierte Prozesse und pragmatisches Handeln verhindern kann, dass ein Themenseiten-Konzept zum Groschengrab wird. Aber, glaubt mir: Es lohnt sich!

Ach ja: Wo bleiben die User? Nun, bessere Verlinkung, aktuelle Inhalte, semantische Struktur: Völlig einleuchtend, dass davon nicht nur der Google-Robot profitiert, sondern auch die User. Und sich  z.B. die Oma von Rand Fishkin sich schnell und intuitiv z.B. über Steve Jobs informieren kann…

Ähnliche Beiträge:

  1. 11 Tipps: Optimierten Content richtig einbauen
  2. Frame-Breaker: Vorsicht beim Einsatz!
  3. Ausgehende Links: Wie viele? Und welche?

Comments

2 Responses to “Einsatz von Themenseiten als SEO-Strategie (und für den User)”

  1. Mario on Januar 31st, 2010 12:11

    Toller Beitrag. Die Faustregel kann ich nur zustimmen. Auf lange Sicht belohnt Google auch die Arbeit von Webmastern.

  2. Markus Merz | Hamburg St. Georg on März 18th, 2010 19:37

    Tolles Interview, das auch jedem ‘kleinen’ Webseitenbetreiber Anlass zum Denken gibt.

    @Mario: “Auf lange Sicht belohnt Google auch die Arbeit von Webmastern.”

    Ich würde sagen, dass Google auch ganz automatisch die Verwendung einer gut intern verlinkten Metadatenstruktur belohnt. Ein gutes CMS offeriert das als automatische Lösung in Form von Ressortseiten, Kategorieseiten und Stichwortseiten.

    Dementsprechend stimme ich inhaltlich auch nicht der Faustregel “Alles, was Arbeit macht, ist gut für Google” zu.

    Eine gut durchdachte Frontend-Datenstruktur im CMS erzeugt diese (SEO-) Themenseiten automatisch.

    Nicht, dass die automatisch erzeugten Artikellisten so schick sind, wie die NYT Themenseiten, aber aus SEO-Sicht reichen die automatisch aktualisierten Seiten auch.

Leave a Reply