Aktualisierung der Webmaster Guidelines

Google hat wieder mal die „Richtlinien für Webmaster“ aktualisiert. Gravierende Neuigkeiten oder Raketenwissenschaften sind darin nicht zu finden. Aber dennoch können einige kleine aber feine Unterschiede für uns SEOs von Bedeutung sein.

Folgendes wurde in den „Webmaster Guidelines“ geändert bzw. neu hinzugefügt

 

webmaster guidelinesCrawling-Budget

 

Verwalten Sie Ihr Crawling-Budget mithilfe der robots.txt-Datei auf Ihrem Webserver, indem Sie das Crawling von unbegrenzten Bereichen wie Suchergebnisseiten verhindern. Halten Sie Ihre robots.txt-Datei auf dem neuesten Stand. Hier erfahren Sie, wie Sie das Crawling mithilfe der robots.txt-Datei verwalten. Testen Sie die Ausführung und Syntax Ihrer robots.txt-Datei mit dem robots.txt-Testtool.

 

 

Nun ist es amtlich: Google verlangt, Suchergebnisseiten via robots.txt zu sperren, um Crawling-Budget zu sparen (erstmalige Verwendung des Begriffs). Die Wortwahl „unbegrenzten Bereichen“ lässt annehmen, dass damit auch gefilterte Seiten gemeint sind.

Wir würden wie folgt vorgehen, um bspw. Suchergebnisse vom crawlen und auch vom Index auszuschließen:

User-agent: *

Disallow: /?s=*

Noindex: /?s=*

Mehr dazu in folgendem Video von John Mueller:

Barrierefreiheit

„Stellen Sie sicher, dass Ihre Seiten von Lesern mit Sehbehinderungen genutzt werden können. Testen Sie dazu beispielsweise die Nutzererfahrung mit einem Screenreader.“

Nun scheint Google auch Wert darauf zu legen, dass die Seiten optimal für Menschen mit Sehbehinderung ausgelegt sind. Die Nutzererfahrungen sollen demnach via Screenreader untersucht werden. Das könnte auch ein Indiz dafür sein, dass das ALT-Attribut bezüglich eingebauter Bilder wieder an Bedeutung gewinnt.

 

Texte im sichtbaren Bereich

„Stellen Sie sicher, dass die wichtigsten Inhalte Ihrer Website standardmäßig sichtbar sind. Google ist in der Lage, HTML-Inhalte zu crawlen, die sich hinter Navigationselementen wie Tabs oder maximierbaren Bereichen verbergen. Wir stufen diese Inhalte jedoch als weniger zugänglich für Nutzer ein und sind der Ansicht, dass die wichtigsten Informationen in der Standard-Seitenansicht sichtbar sein sollten.“

Stichwort „Above the Fold“ kommt hier definitiv zum tragen und bestätigt auch, dass eingebundene Inhalte per JavaScript oder ähnlichem zwar ausgelesen werden, hinsichtlich der Wertigkeit aber nachrangig behandelt werden. Der Kampf mit den Webdesigner geht also in eine neue Runde 😉

HTTPS

„Falls möglich, sichern Sie die Verbindungen Ihrer Website mit HTTPS. Die Verschlüsselung von Interaktionen zwischen dem Nutzer und Ihrer Website ist bei der Kommunikation im Web empfehlenswert.“

Das sollte die letzten Zweifler unter euch hellhörig machen. Also langsam aber sicher scheint Google hinsichtlich SSL-Verschlüsselungen von Webseiten ernst zu machen.

Wie gesagt handelt es sich dabei um nichts weltbewegendes, aber dennoch solltet ihr Kenntnis davon nehmen.

Ich freue mich also auf einen regen Austausch…

In diesem Sinne „SEO might be the CEO“

 

 

 

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Andreas Burde

Andreas Burde hat sich nach seiner Zeit bei der CONTENTmanufaktur als Berater im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und Webseiten-Erstellung mit Spezialisierung auf den KMU selbstständig gemacht.
Hier kann man mehr über ihn erfahren.

 

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Kommentar (1)

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