Google+ Unternehmensseiten

Der Social Network Newcomer „Google Plus“ will nun auch Firmen und Marken für sich begeistern. Mit „Google+ Pages“ können Unternehmer und Freiberufler schnell eine eigene Seite erstellen und mit eigenen Inhalten füllen. Bedeutet das nun, dass neben Twitter-Account, Facebook-Seite nun möglichst schnell eine Google+ Page erstellt werden sollte?

Google+

 

Google+ Pages ist noch lange nicht fertig

Nach der Einführung der Google Plus Erweiterung waren die Nutzer des Dienstes zunächst enttäuscht: Aus den sehnlichst erwarteten „Marken-Seiten“ auf G+ sind sehr simple Kopien der „normalen“ User-Profile geworden. Diese kann sich zwar jeder schnell einrichten – aber der Funktionsumfang beschränkt sich auf das schlichte Veröffentlichen von Postings. Nicht einmal eine „Speaking URL“ wurde den Marken spendiert, die Adresse zu Unternehmens-Profilen ist genauso kryptisch wie die der User. Und das, wo doch gerade Markenartikler gewohnt sind, nur mit eigener CI und unter eigenem Namen aufzutreten. Trotzdem: Zum Start waren schon einige große Marken dabei – und der Run auf die Markenseiten war riesig. Warum nur?

Die Social Media Markenseite als Zukunftsinvestition

Es gibt wirklich eine Menge Gründe, erstmal abzuwarten: Zunächst ist Google Plus mit seinen vermuteten 40 Millionen Usern gegenüber Facebook (800 Millionen User) noch immer nur eine Randnotiz. Außerdem hat das Netzwerk den Ruf, vor allem Nerds und rein an Technik interessierte User zu erreichen. Schließlich ist der Auftritt darin nicht sonderlich attraktiv. Und doch: Ich empfehle Ihnen, sich möglichst schnell mit einer eigenen Google+ Page zu engagieren. Und zwar aus verschiedenen Gründen:

  • Sollten in einem Update (und damit ist zu rechnen) die Speaking-URLs hinzu kommen, werden die „Early Birds“ gewonnen haben. Viele generische Begriffe waren in den ersten Stunden noch zu haben, die meisten davon sind nun schon belegt. Hier heißt es schnell sein.
  • Google ist grundsätzlich sehr unternehmensfreundlich. Der Funktionsumfang wird massiv ausgebaut werden. Wer jetzt schon einsteigt, kann bis dahin üben, Prozesse aufzusetzen und Reputation aufzubauen. Zum Üben ist es sogar von Vorteil, dass die Benutzer von G+ noch gar nicht so viele sind.
  • Google zeigt mit einer anderen Erweiterung, wie wichtig diese Markenprofile eingeordnet werden. Eigens für diese Google+ Pages wurde der Suchalgorithmus verändert. So findet man bei einer Suchangabe mit einem „+“ am Anfang (z.B. „+nokia““) nur die Markenseite auf Google Plus. Bisher war das ein wichtiger Suchparameter für die Erweiterte Suche bei Google.

Fazit: Es lohnt sich! Google kann sich mit Google Plus keinen sozialen Flop mehr leisten und wird deshalb alles daran setzen, dass dieses Netzwerk auch für die Anzeigenkunden ein gutes Geschäft wird. Und da genau dies die Unternehmen und Marken. Mit den Google+ Pages gibt es nur jetzt die Möglichkeit, frühzeitig „dabei zu sein“.

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Elisabeth

Elisabeth ist der andere Chef der CONTENTmanufaktur GmbH. Sie verantwortet den redaktionellen Teil der Agentur.

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