Rank Correlation: Was bei Google Places funktioniert

SEOmoz hat mal wieder geforscht und veröffentlicht unter dem Titel „Google Places SEO: Lessons Learned from RAnk Correlation Data“ die Ergebnisse. Allen, die wirklich lokale SEO für Google Places betreiben, empfehle ich dringend die komplette Lektüre des Beitrags. Für alle anderen fasse ich die Takeaways zusammen:

  • In den Places-Rankings scheinen domain-weite  Popularitäts-Faktoren wichtiger zu sein als seiten-spezifische. Man hört zwar, dass Links in Places nicht so wichtig sind und die Ergebnisse scheinen das auch zu bestätigen. Aber Links sind vor allem auf Domain-Ebene nicht unnütz. (Mit anderen Worten: Ihr braucht nicht eure „Waschmaschine Bad Tölz“-Unterseite heftig mit Links zu beschießen – aber die Domain sollte eine gute Popularität haben. Das passt auch zur aktuellen „Brand“-Entwicklung.)
  • Die Verwendung von Stadt und Business-Type-Keyword („Yoga“) im Seitentitel plus dem Namen scheint scheint sehr günstig zu sein. (Also: Saubere Onsite-Optimierung mit vernünftigen Nebenkeywords sind logischerweise eine sehr gute Idee…)
  • „Mehr“ ist wohl immer gut, wenn es um die Places-Rankings geht: Mehr verbundene Maps, mehr Reviews, mehr „about this place“ u.s.w.. Allerdings erschien diese Metric nicht so wichtig zu sein, wie man sich das bei SEOmoz vorher gedacht hatte.
  • Nicht beobachtet wurden der Abstand zum Zentrum der Karte, die Einheitlichkeit der Listings bei Adresse, Telefonnummer, Name, Typ (soll angeblich ein wichtiger Faktor sein) und das Vorkommen auf speziellen (lokalen) externen Quellen (Bing local, Yellowpages, Twitter u.s.w.).
  • Die Daten passen ganz gut zu den Annahmen von Local SEOs (Übersicht auf davidmihm.com)

Lässt sich das alles auf Deutschland übertragen? Ich würde sagen: Ja. Jedenfalls mittelfristig.

Da natürlich gerade die nicht erhobenen Metriken (Abstand zum Zentrum u.s.w.) ein wichtiger Faktor sein können, forscht SEOmoz weiter. Aber bis dahin schon mal vielen dank an Rand Fishkin.

GD Star Rating
loading...

Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

More Posts - Website - Twitter - Facebook - LinkedIn - Google Plus

Kommentare (3)

  1. Markus

    Habe zwar gegenwärtig keinen Kunden, wo ich gezielt mit Places/Local arbeiten muss (gott sei dank?!?) – aber dennoch beobachte ich gerade auch sehr stark. Ich kann bislang noch keinen rechten Sinn erkennen, wann Google lokale Ergebnisse einblendet und wann nicht. Hoffe, es geht nicht nur mir so.

  2. seorie

    Rand macht doch immer einen guten Job! Eins ist sicher: Dass bei Google Places 2011 noch so einiges geändert werden wird. Also Augen offenhalten.

  3. mikko bass

    This information is very helpful. Thanks for posting. Do check Link Building.

Kommentare sind geschlossen.