Von Ranking-Faktoren, Javascript und kommenden Abmahnungen

ruhesitzSchon wieder viel passiert in dieser Woche! Macht dieses Internet denn gar keinen Urlaub? Ich komme mal wieder meiner selbstauferlegten Pflicht nach, das Geschehene zusammen zu fassen.

  • Mein Lesestoff fürs Wochenende: Searchmetrics hat gerade die Ranking-Faktoren 2015 veröffentlicht. Also eher die Korrelations-Studie zu den Ranking-Faktoren, Ihr wisst schon. Jedenfalls, im Schnelldurchlauf der Ergebnisse: Backlinks verlieren, Content gewinnt, Technik ist Grundvoraussetzung, Social Media nimmt ab und bei Searchmetrics glaubt man an den Tod des „Keywords“ zugunsten „holistischer“ Seite. Nun, ich bin gespannt…
  • Beim Ranking-Check ist ein schöner Case zu lesen, wie die Konsolidierung mehrerer internationaler TLDs auf eine Haupt-Domain für ordentlich SEO-Aufschwung sorgen kann. Merke: Google macht am liebsten auf die größten Haufen…
  • Noch vor wenigen Monaten war man bei Google der Meinung, per Javascript verdeckte Inhalte nicht mehr als „relevant“ einzustufen. Offenbar haben da ’ne Menge Webgrafiker gemault und nun rudert Google ein bisschen zurück: Nicht relevant ist nur Content, der dynamisch geladen wird. Ich hoffe, das führt nicht zu einem Revivial des „mehr lesen“-Buttons.
  • Überhaupt zeigt sich Google derzeit etwas unbeständig: Die Ingenieure in Mountain View wollen die APIs zur Aufovervollständigung dicht machen. Naja, die können machen, was sie wollen. ABER wenn di mir dadurch meine W-Fragen-Tools kaputt machen, bekomme ich einen dicken Hals!
  • Eher konsequent als unbeständig ist Google bei dem Wunsch, CSS- und Javascript-Dateien zu lesen. Gerade fordert die Suchmaschine per Mail-Spam massiv den Zugang zu diesen Daten. Konsequent zuende gedacht: Macht eure robots.txt leer…
  • Ach ja, und dann wird YouTube von G+ befreit. Oder anders herum. Wie auch immer: Wenn ich in meinen Seminaren die Frage stelle, wer denn G+ nutzt, gucken mich alle nur verständnislos an. Aber YouTube können alle. Also ist das nur konsequent, meine ich.
  • Abmahnanwälte aufgepasst! Da gibt es wieder ein europäisches Datenschutzgeschnurpsel rund um Cookies. Ich würde sagen, da ist wieder eine echt coole Abmahnwelle drin. Hier schon mal, was die Webseitenbetreiber machen müssen: www.cookiechoices.org. Mit welchen Standard-Formulierungen wir uns dann die Taschen voll machen, besprechen wir in den einschlägigen Foren… (Kleine Hilfe für WordPress-Betreiber auf Blogs optimieren.)
  • Also, wenn euch dieses Google nervt, und ihr mal was Gutes tun wollt, dann sucht doch mal Auf Ecosia. Und zack habt ihr wieder einen Baum gepflanzt.
  • Falls ihr Ecosia als zukünftigen Google-Killer seht, könnt ihr das vermutlich prima auf der SEOkomm und/oder der OMX im November mit der ganzen Branche besprechen. Eine zügige Anmeldung lohnt sich, weil der Frühbucherrabatt (100 europäische Geldeinheiten) ausläuft. Vergesst nicht, auch noch unseren Rabattcode „KUBITZ15“ einzugeben. Gibt noch mal 60 Euronen Rabatt…
  • Und wenn wir grad bei der Terminplanung sind: Am 4. September ist der „OMT Wiesbaden“ (in Worten: „Online Marketing Tag“). Genießt dort unter vielen anderen Mirko Lange, wie er über Strategische Content Marketing spricht und euch nebenbei zeigt, wie man unterhaltsam präsentiert.
  • Noch was in eigener Sache: In der Liste der Top-Influencer 2015 stehe ich doch gerne. Zum Glück in alphabetischer Reihenfolge. Sonst wär‘ der Ärger wieder groß.
  • Und noch was in eigener Sache: Wir suchen ein neuen Leut‚. Und zwar eine/n Redakteur/in in Festanstellung – zunächst bis zum nächsten Juni. Und mit Redakteur/in meine ich keine „Schreibknechte“. Ihr wisst schon, was ich meine. Oder?
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Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

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Kommentar (1)

  1. DanielLo

    Mal als Hinweis bezügl. Abmahnungen und Datenschutzrecht: das klingt in diesem Artikel jetzt so, als hätte sich irgend eine gesetzliche Grundlage geändert. Das ist aber mitnichten so, die Richtlinie um die es geht, stammt von 2009 und seitdem hat es auch keine gesetzlichen Änderungen gegeben.
    Alles, was jetzt passiert ist, ist, dass Google plötzlich von den Nutzern seiner Services fordert, das umzusetzen. Warum das gerade jetzt Abmahnanwälte auf den Plan rufen sollte, erschließt sich mir nicht.

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