Der Content Marketing Prozess

Schön war der ContentDay 2014 in Salzburg. Wir haben uns mit allen nur denkbaren Themen rund um den Content beschäftigt. Und ich hatte die Freude, den gesamten Prozess rund um Content Marketing in einen Vortrag zu packen. Hier die Folien dazu.

Zunächst einmal habe ich den Ablauf formuliert, dem man sich stellen muss, wenn man Content Marketing betreiben möchte. Denn mit dem Produzieren von tollen Inhalten ist es ja nicht getan. Es geht um:

  1. Die Vorbereitung: Damit ist vor allem gemeint, dass Ziele definiert werden müssen. Nur, wenn diee vernünftig formuliert (und auch erreichbar) sind, macht der darauf folgende Prozess Sinn. Hier mag jedes Unternehmen seine eigenen Ziele haben (und das ist auch auch gut so). Aber typische Ziele sind nun mal „mehr Leads“, „mehr Reichweite“, „mehr Backlinks“ u.s.w.. Alles ist legitim – sollte aber ehrlich formuliert werden.
  2. Der Kreativprozess: Das ist das Herzstück. Hier geht es darum, die besten Leute dafür in einen Raum zu bekommen und Ideen zu entwickeln. Schaffe eine Raum, in dem Kreativität möglich ist – und sichere die Ergebnisse. Das klingt einfach – ist es aber nicht. 😉
  3. Recherche: Wenn ich Menschen begeistern will, egal welcher Zielgruppe, muss ich schon eine Menge bringen. Deshalb ist die Recherche sicherlich einer der wichtigsten Aufgaben. In der Präsentation sind dazu einige Tipps…
  4. Produktion: Da die Mittel für Content Marketing ganz unterschiedlich sein können, kann man da auch nicht viel zusammen fassen. Allerdings sind zwei Dinge zu sagen. Erstens: „Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient.“ Will sagen: Wenn du hier mit Sparen anfängst, dann ist der Erfolg definitv gefährdet. Und: Während das Herstellen von Bleistiften eine klare Produktionsplanung ermögicht, kann es bei einer Content-Produktion zu vielen Unwägbarkeiten kommen. Deshalb plane möglichst flexibel und verlange iterative Abnahmen…
  5. Publishing: Bei der Veröffentlichung sei so großzügig, wie nur irgend möglich. Verschenke Bild-Lizenzen, mach es leicht, deinen Inhalt zu teilen und frage deine Botschafter, wie du ihnen sonst noch helfen kannst. Nur eines darfst du immer verlangen: die Nennung der Quelle. Denn darum geht es dir ja.
  6. Seeding: Ohne Seeding wird das beste Content-Stück in der großen Content-Masse des Internet unter gehen. Also identifiziere die Botschafter, die etwas davon haben, wenn sie dich weiter empfehlen. Und dann gib ihnen einen Hinweis, dass du etwas Einzigartiges geschaffen hast.
  7. Erfolgskontrolle: Da wir ja am Anfang des Prozesses über die Ziele nachgedacht haben, können wir diese nun in ein KPI-Monitoring einbauen. Als miss nicht irgendwas, sondern das, worum es von Anfang an ging.
    1. Was noch? Dranbleiben!

      Soweit also der Prozess. Ich bin allerdings der Meinung, dass ein Online Marketing „One Shot“ wenig Sinn macht. So richtig erfolgreich ist das alles nur, wenn du dran bleibst. Es geht also entweder um Projekte, die auch längerfristig betrieben werden (ein News-Magazin, ein Blog, Content Curation u.s.w.) oder immer wieder frische Aktionen, die deine Marke stärken – und all die anderen, definierten Ziele.

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      Eric Kubitz

      Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

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Kommentare (5)

  1. Pingback: Der erste Contentday in Salzburg | professionelle Online Marketing Dienstleistungenprofessionelle Online Marketing Dienstleistungen

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  4. Manfred Gottschling

    war eine tolle Veranstaltung und ein professioneller Vortrag von Eric … liebe grüße nach Deutschland

  5. Pingback: clemsondeckbuilders.com/

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