Linkbird: Wie geht es deinen Backlinks heute?

linkbird logoSelbst (oder gerade) wer sich nicht intensiv mit Linkbuilding beschäftigt, könnte in einem Tool wie Linkbird einen guten Begleiter finden. Denn – man kann sagen was man will – die Referenzen auf die eigene Seite spielen (immer noch?) eine arg wichtige Rolle. Aktueller Grund für diesen Toolwatch ist das baldige Auslaufen der Einführungs-Aktion von „linkbird Ultimate“: Bis Ende Mai gibt es das Tool um 20 % günstiger.

Was kann „Linkbird“?

In allererster Linie verwaltet und überwacht Linkbird Backlinks. Wenn du also einen Link von spiegel.de oder seo-book.de hast, gibst du ihn dort ein und wirst informiert, sobald er verschwindet. Das ist alles? Nun, das ist eine ganze Menge, aber natürlich zu prosaisch für Suchmaschinenoptimierer. Die wollen erstens viele Daten über ihre Links und zweitens auch Hilfe bei deren Aufbau. So punkten die verschiedenen Versionen von Linkbird mit unterschiedlichen Hilfestellungen:

  • Die Starter-Version dient eigentlich „nur“ der Link-Überwachung, also der Frage, ob vorhandene Backlinks noch am Start sind. Zusätzlich gibt es reichlich Infos über diese Links und ordentliche Linkprofile für die Projekte mit sinnvollen Übersichten sowie einer einfachen Benutzerverwaltung.
  • Die Professional Version hat für den professionellen Linkbuilder einige Funktionen extra. Zum Beispiel ein Ticketsystem und die Möglichkeit, Mailings zu versenden. Außerdem gibt es hier ein Ranking-Monitoring für bis zu 100 Suchbegriffe.
  • In der Ultimate Version macht Linkbird zusätzlich Vorschläge für thematisch passende Webseiten für den Linkaufbau und vereinfacht die Kundenverwaltung sowie die Reportings. Mit „Kunden“ sind übrigens Linkbuilding-Kunden gemeint. Das ist also die Version für Linkbuilding-Agenturen.

Ich hoffe, ich habe das alles vernünftig zusammen getragen – denn ich kenne nur die Starter Version, die für eine Nicht-Linkbuilding-Agentur wie uns völlig ausreicht.

Funktioniert alles? Was fehlt?

Das Eintragen von Links zu einem eingetragenen Projekt geht dank Linkbird sehr smooth von der Hand, die Toolbar für mehrere Browser macht dies sogar noch einfacher – auch, wenn sie nicht besonders hübsch ist. Auch wenn etwa zwei Links auf einer URL zu finden sind, werden die ordentlich automatisch aufgelistet.

Danach wird laufend überwacht, ob die Links noch da sind und gemeldet, wenn einer fehlt. Was bei mir immer wieder zu Adrenalin-Ausschüttungen gesorgt hat, war die gelegentliche Meldung, dass ein Link gelöscht wurde – der aber gar nicht gelöscht wurde. Das ist vor allem bei Wikipedia-Links passiert, na ja, und das möchte man ja gar nicht!

Filtern der Backlinks: Das geht irgendwie besser, finde ich.

Filtern der Backlinks: Das geht irgendwie besser, finde ich.

Nicht so ganz zufrieden bin ich mit der Filtermöglichkeit der Links: Man kann zwar mehrere Filter einstellen – aber das kommt mir etwas umständlich vor. Ich denke, das kann man besser machen.

Ansonsten tut Linkbird aber einen sehr guten, stillen Job und ist intiuitiv zu bedienen.

Natürlich haben einige Linkbuilding-Profis eine gewisse Abneigung dagegen, Ihre Backlinks in eine SaaS (Software as a Service) gewissermaßen preis zu geben. Aber ich denke, wer mit sauberen Links arbeitet, sollte sich darum nicht zu viele Gedanken machen. Erstens sterben die Black-Hats ohnehin irgendwann aus und zweitens überwiegt für mich der Nutzen gegen das theoretische Risiko, dass ein Spion bei Linkbird sitzt…

Wer braucht das Tool?

Jeder, für den Backlinks einen großen Wert darstellen, ist ein potentieller Kunde. Also auch, wenn du für ein eher kleineres Projekt viel Arbeit in Content Marketing aka Linkbuilding steckst. Denn den Überblick sollte man schon behalten – und der lässt sich mit einer manuellen Überwachung via Excel nur arg manuell herstellen. Dies ist auch der Grund, warum ich selbst Inhouse-SEOs empfehle, mit einem solchen Tool zu arbeiten. Und sei es nur, um die eigenen Bemühungen um eine höhere Domainpopularität zu dokumentieren.

Nun ja, und wer ernsthaft Mailings an Linkquellen (sic!) verschicken will, bisher noch kein anderes Ranking-Monitoring gefunden hat oder das Finden von thematisch passenden Linkquellen schick findet, der wird sich wohl mit der Professional beschäftigen müssen. Linkagenturen können schätzungsweise die Benutzer- und Kundenverwaltung der Ultimate Version gut gebrauchen.

Lohnt sich „Linkbird?

Ich finde schon. Sobald man davon ausgeht, dass das Überwachen von wichtigen Links vermutlich mehr als eine Stunde im Monat benötigt, ist Linkbird sogar ein Schnäppchen. Oder ist dir deine Arbeitsstunde weniger als 29 € wert?

Das Tool in der Übersicht

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Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

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