SEO am Morgen: Indented Listings

Nur ganz schnell, bin heute etwas in Eile: Wie bekommt man denn sogenannten „Indented Listings“ – also doppelte Suchergebnisse in der natürlichen Suche? Ihr wisst schon, zwei Ergebnisse, wovon eines ein bisschen eingerückt ist:

Indented-listings

Weiter unten findet Ihr ein Whiteboard Friday Video mit Rand Fishkin dazu. Ich möchte diesem hier noch ein paar Details hinzufügen.

Vom Grundsatz her kann man sagen, dass ein solches Indented Listing das beste ist, was einem unterhalb der erste Position in den Suchergebnissen passieren kann. Denn auffälliger geht es ja nicht mehr. Und – soweit ich das sehen kann: Das eingerückte Suchergebniss wird sogar häufiger geklickt als das erste. Das ist interessant und  hat vermutlich damit zu tun, dass Menschen eher auf das achten, was halt mal nicht so 100 %ig normal aussieht.

Wie auch immer: Wie kommt man dazu?

Zu einem Indented Listing kommt es immer, wenn man verdient (!) mit zwei Seiten für den gleichen Suchbegriff auf die erste Seite gehört. Dies bitte nicht damit verwechseln, dass man halt zwei Seiten hat, die (aus Faulheit) auf den gleichen Suchbegriff optimiert sind und sich gegenseitig Konkurrenz machen. Nein, es geht um verdiente Positionierungen. Ein Beispiel ist, wenn für ein Keyword eine aktuelle und eine haltbare Seite in den Index gehören.

Deshalb sagt Rand in dem Video auch, dass es wichtig ist, dass man weiter nach oben eh nicht mehr kommt (weil z.B. nur noch die eine Authority über einem steht)  und man nach unten hin einen guten Abstand hat. Denn ist das nicht so, schadet man sich mit dem Optimieren auf Indented Listings selber und beide Seite versinken. Also Obacht!

Wie macht man es denn nun?

Ist man sich sicher, dass die Bedingung oben gegeben ist, hat man ja nun eine Seite zum einem Keyword an einer sehr starken Position. Es soll also nun eine weitere Seite „darunter geschnallt werden“. Das heißt, diese zweite Seite wird auch auf das fragliche Keyword optimiert und von der schon gut rankenden Seite verlinkt. Und zwar – im Gegensatz zu unserem sonstigen Ratschlag – mit genau diesem Keyword. Außerdem können natürlich starke Links (intern und auch extern) nicht schaden…

Die Voraussetzungen:

  • Beide Seiten müssen auf der gleichen Domain/Subdomain liegen.
  • Die Position der ersten Seite muss bombensicher nach unten und chancenlos nach  oben sein.
  • Am einfachsten wird als Indented Listing eine Seite genommen, die schon vorher gut für das Keyword rankt (so finden: „site:www.domain keyword“).
  • Selbstverständlich sind beide Seiten unterschiedlich und OHNE Duplicate Content.
  • Es müssen reichlich Links auf die zweite Seite gehen (und diese dürfen der ersten Seite nicht fehlen…).
  • Das zweite Listing sollte Sinn machen – also entweder eine gute Conversion bringen – oder z.B. eine aktuelle Info bringen. Denn es macht ja keinen Sinn, wenn die User auf das Indented Listing kommen und  nicht zufrieden sind…

Na ja, das ist eigentlich schon alles. Eigentlich nicht schwer – aber man sollte sich seiner Position schon sehr sicher sein, um darauf zu optimieren. Und was es heißt, wenn man bei sich oder der Konkurrenz zu einem Suchbegriff ein Indented Listing findet – ach, das wisst ihr ja nun selber…

SEOmoz Whiteboard Friday – Getting Indented Listings from Scott Willoughby on Vimeo.

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Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

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Kommentare (2)

  1. Peter

    Nur ganz kurz… 😉

  2. Eric Kubitz (Beitrag Autor)

    Ja, man fängt mit so was an. Der Tag ist dann meist noch jung. Es ruft keiner an…
    😉

Kommentare sind geschlossen.