Die aktuellen SEO-Sünden der Webdesigner (und Konzeptioner)

Nicht immer haben es Webdesigner und SEOs einfach miteinander (Foto: © schinsilord / Fotolia)

Nicht immer haben es Webdesigner und SEOs einfach miteinander (Foto: © schinsilord / Fotolia)

Aus aktuellen Anlässen möchte ich mal wieder „Grafiker“-Sünden vorstellen, mit denen wir derzeit häufiger konfrontiert werden. Diese müssen nicht immer ihren Ursprung bei den Webgrafikern haben – doch diese wurden uns als Urheber genannt. In den meisten Fällen befinden wir uns hierbei vorgeblich im Spannungsfeld zwischen „schön vs. suchmaschinenfreundlich“ – meist jedoch in zwei unterschiedlichen Ansichten darüber, was für den User praktikabel ist.

1. Was habt ihr gegen das Scrollrad?

Texte, Inhalte und Links werden vom Webgrafiker oft schneller hinter einem „mehr“ oder einem kryptischen Pfeil weggeklappt, als man gucken kann. Wenn man nachfragt, bekommt man die Antwort „die User wollen doch nicht so viel scrollen“. Also deshalb werden wertvolle Informationen hinter Javascript versteckt und die Leute müssen klicken statt scrollen? Mal ehrlich: Was machst du lieber: klicken oder scrollen?

Damit es noch einmal für alle gesagt ist, die es bisher ignorieren konnten: Text, der z.B. durch Javascript verdeckt ist, wird von Google zwar indiziert, aber nur untergeordnet für die Relevanz-Berechnung der Seite heran gezogen. Das macht auch Sinn, weil dieser ja erst vom User gesucht und gefunden werden muss – also gar nicht zum „Main Content“ gehören kann. Das heißt: Wenn ihr etwa  ein FAQ mit Fragen habt, unter denen die Antworten versteckt sind, sind für Google im Prinzip nur die Fragen und NICHT die Antworten relevant. Das kann sinnvoll sein – muss es aber nicht.

Ein zugehöriger Punkt: Häufig wird behauptet, dass Seiten mit weniger Text „von der Usability“ her besser sind. Ich halte diese Pauschalausage für Quatsch, und bisher konnte mir niemand für einen speziellen oder einen allgemeinen Fall eine Studie oder zumindest belastbare Zahlen zeigen, in der dies belegt wird. Und so lange ich keine solche Studie gesehen habe, bleibe ich dabei: Es geht nicht um die MASSE sondern die Qualität und die Strukturierung des Inhalts.

2. Ist „Storytelling“ das neue Flash?

Um das nicht falsch verstanden zu wissen: „Storytelling“ ist eine wertvolle Technik für die Erstellung von Inhalten und sogar für die Entwicklung ganzer Kampagnen. Ich selbst gebe Seminare in Storytelling. ABER: Unter genau diesem Begriff treffe ich derzeit immer wieder auf OnePager-Seiten, die Benutzer in Geiselhaft nehmen und leider nur so bedienbar sind, wie es sich der Webdesigner oder Konzeptioner überlegt hat. Du kommst dann etwa auf die Seite für eine, sagen wir mal, Versicherung und wirst von dem digitalen Geschichtenerzähler an die Hand genommen und durch seine Welt hindurch gezerrt. Das fängt mit einem riesigen Bild und einem Sinnspruch oder gar einem seitenfüllenden Video an, aus dem du nur raus kommst, wenn du den winzigen „Weiter“-Button gefunden und angeklickt hast. Einfach Scrollen geht auch danach nicht – du hüpfst von Stufe zu Stufe, weißt gar nicht, wo du bist und mal eben zurückscrollen geht auch nicht. So lange du die Seite nicht verlässt, bleibst du in digitaler Geiselhaft. Und solltest du mal NICHT zehn Minunten Zeit haben um dir wirklich jeden Aspekt anzugucken, oder solltest du diese Bedienung nicht verstehen oder dir ist die Gesamtsicht zur Versicherung egal und du willst einfach nur wissen, was sie kostet, dann bist du der Mops! Dann kannst du dich entweder so lange über die Seite zerren lassen, bis deine gewünschte Info kommt – oder du reißt dich los und googelst, ob es die Info nicht irgenwo anders gibt.

Ein extremes Beispiel mit Musik, Videos und einer sehr übergriffigen Navigatioin: http://apps.ua/en

Ein extremes Beispiel mit Musik, Videos und einer sehr übergriffigen Navigatioin: http://apps.ua/en

Immer, wenn ich das sehe, frage ich mich, ob es wirklich clever war, dass wir den Grafikern verboten haben, Flash-Anwendungen zu programmieren. Denn jetzt haben sie sich ein anderes, wie ich finde noch anstrengeneres Designer-Feld gesucht. Unter einer Flash-Anwendung haben wir nämlich zusätzlich oft noch eine bedienbare Webseite gefunden. So mancher storygetellter OnePager bleibt aber immer unbedienbar.

Ich habe übrigens keine Ahnung, wie Google mit solchen Seiten klar kommt, weil der Crawler ja versucht, solche Seiten zu rendern. Und ob verwirrte User positiv in die Verweildauer einfließen, kann ich auch nicht sagen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass solch übertriebene OnePager dazu führen, dass Longtails wie „[Medikament] Nebenwirkungen“ keinen Platz mehr im Konzept haben. Das ist für den SEO echt schade.

3. Wer hat eigentlich gesagt, dass Navigation aus der Mode ist?

Absurd: Statt einer Navigation ein Hamburger-Menü. Aber zur Erklärung dann "Rubriken" daneben schreiben. Ein Irrweg des Spiegel-Online-Grafikers..

Absurd: Statt einer Navigation ein Hamburger-Menü. Aber zur Erklärung dann „Rubriken“ daneben schreiben. Ein Irrweg des Spiegel-Online-Grafikers..

Ich befürchte, dieser Punkt könnte ein unnötiger Kollateralschaden des „Mobile First“-Ansatzes sein: Navigationen (also das, womit man sich auf einer Webseite von A nach B und von n nach m bewegt), werden immer kleiner und magerer und enden meist in einem Hamburger Menü. Nach einer gewissen Zeit der gigantischen Mega-Pulldowns hört man nun gar erschreckenderweise, dass „Pull Downs aus der Mode gekommen sind“. Wer sagt denn so was? Menüs sind doch genauso wenig aus der Mode, wie etwa Auto-Türen – die zwar nicht immer schön aber arg nützlich sind.

Was hat das mit Mobile First zu tun? Das liegt auf der Hand: Wenn ich meine Design-Konzeption auf dem Handy starte, dann ist es DORT gar nicht so einfach, Menüs untereiner zu verschachteln. Na gut, das ist wahr. Aber warum dann in den Feierabend gehen und ignorieren, dass man dem User mit einem Desktop eine ordentliche Navigation ermöglichen könnte? Warum verschwindet die Navigationen heute auch auf riesigen 27 Zoll-Monitoren in einem minimalistischen Hamburger-Menü? Was soll daran nützlich sein?

4. Mobil = weniger Info? Nicht.

Es ist inhaltlich absolut nachvollziehbar, dass die Nutzung von Webseiten mobile (im Smartphone) anders funktioniert als auf dem Desktop. Deshalb ist ein anderes Layout und, ja, sogar manchmal eine andere Informations-Strategie sinnvoll. Wer aber behauptet, dass „mobile“ IMMER deutlich weniger Text bzw. Content auf die  Seite gehört, der täuscht sich und macht es sich zu einfach: Gab es da nicht schon 2015 diese Studie, dass viele Produkt-Recherchen auf dem Handy erfolgen – der Kauf dann aber auf dem Desktop erfolgt? Wenn das tatsächlich so ist, warum kürzt ihr eure Informationen auf dem Handy deutlich? Merke: „Immer“ ist eigentlich immer falsch! Überlege dir, welche Informationen der User in welcher Situation braucht und passe dann den Screen an.

5. Lange Mode vs. kurzem Trend

Genüsslich beobachte ich zwei Entwicklungen, die vollständig gegenläufig sind: Einerseits versuchen Webgrafiker und Konzeptioner möglichst wenig auf eine Webseite zu schreiben „weil die User ja nicht gerne lesen“ (oder so). Und andererseits verkaufen die gleichen Tredsetter möglichst holistische Seiten als Storytelling bei denen der User dann klicken, scrolle und swipen muss.

Das würde ja eigentlich ganz gut zusammen passen: Denn es gibt viele Themen, für die ich besser eine kurze, fokussierte Seite produziere. Und es gibt Themen (und Keywords) bei denen ein ordentlich langer OnePager richtig viel Sinn. Leider habe ich das Gefühl, dass dies ganz häufig nicht inhaltlich sondern eher zufällig in einer Mode- oder Trend-Stimmung entschieden wird.

6. Swipen = Querscrollen ohne Scrollbalken

So, wie wir das vom iTunes-Store, von Netflix & Co kennen, finden wir nun auf neu designten Webseiten häufig Swipe-Teaser: Also viele Teaser nebeneinander, die dann durch einen Klick auf einen Haken nach links oder rechts ausgetauscht werden können. Diese sind nicht unbedingt neu – waren aber noch nie so richtig praktisch. Denn was auf einem Tablet mit einer Handbewegung ziemlich lässig funktioniert, muss bei der Bedienung einer Maus umständlich fokusiert und geklickt werden.

Also: Wieso und warum tut ihr uns das an? Ich weiß, dass z.B. auf Amazon auch viele Teaser horizontal scrollen – aber die haben zumindest einen Scrollbalken drunter…

Schöner Beitrag auf usabilit.de mit dem Titel "Vorsicht vor dem horizontalem Scrollen und Swiping auf dem Desktop". Und was 2014 nicht funktioniert hat, wird auch 2016 nicht besser...

Schöner Beitrag auf usabilit.de mit dem Titel „Vorsicht vor dem horizontalem Scrollen und Swiping auf dem Desktop„. Und was 2014 nicht funktioniert hat, wird auch 2016 nicht besser…

Ich möchte hier auch noch einmal den Hinweis geben, dass John Müller von Google eindeutig formuliert hat, dass versteckte Inhalte von Google zwar gerendert aber nur untergeordnet bewertet werden. Also: Was ist dann mit den Teasern? Sind diese aus Google-Sicht ordentlich verlinkt? Ich kann nicht einmal behaupten, dies sicher verneinen zu können. Vielleicht ist Google klug genug, diese Links zumindest teilweise zu werten. Aber wer weiß das schon?

7. Formatfüllende Bilder

Wie konnte es nur dazu kommen, dass der sichtbare Bereich immer häufiger nur von einem Foto (in schlimmen Fällen auch von einem Stock-Video) gefüllt wird? Diese Tendenz ist nicht ganz neu – aber was glaubt ihr, warum jemand auf eure Seite kommt? Um sich mal ganz in Ruhe von einem total emotionalen Bild einfangen zu lassen? Oder ist er vielleicht doch eher auf der Suche nach einer „Info über“ oder nach einem „Produkt für“? Wie kann man (wenn es ums Kürzen von Texten geht) sagen, dass Internet-User keine Zeit zum Lesen und keine Lust zum Scrollen haben – aber ihnen statt des eigentlichen Main-Contents eine emotionale Bilderflut zumuten, aus der man sich erst hinaus scrollen muss? Ich bin NICHT der Meinung, dass alles Wichtige im sofort sichtbaren Bereich einer Webseite angezeigt werden muss. Aber ich finde, zum ETWAS sollte man darauf schon erkennen können.

Fazit: Macht es vielleicht ein bisschen weniger trendy!

Ich verstehe schon: Als Webgrafiker möchte man etwas abliefern, dass schön und schick aussieht. Und der Look von „mobile“ auf dem Desktop sieht ja irgendwie schön clean und deshalb auch modern aus. Gute Grafiker sind ja meist auch Reduktionisten. Doch leider leidet dabei manchmal (ich sage ja nicht „immer“) die Bedienbarkeit – und häufiger die Suchmaschinenoptimierung. Ich bitte euch einfach nur um etwas mehr Fingerspitzengefühl und dass ihr euch auch an erfolgreichen Seiten orientiert. Welche wirklich erfolgreiche Webseite setzt all diese oben genannten Design-Spielerein ein? Warum hat Amazon kein Hamburger-Menü als Navigation? Warum lässt sich selbst der OnePager von Apple für das iPhone 7 ordentlich scrollen – ohne Stufen und digitaler Geiselhaft? Was glaubt ihr, warum Focus Online und sogar die design-verliebte SZ in der Navigation alle inhaltlichen Rubriken aufzählt – und diese nicht versteckt? Wieso sind bei Otto.de alle Produktdaten auch mobile gut zu erreichen?

Aber das hier nur am Rande… 😉

GD Star Rating
loading...
Die aktuellen SEO-Sünden der Webdesigner (und Konzeptioner), 4.1 out of 5 based on 20 ratings

Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

More Posts - Website - Twitter - Facebook - LinkedIn - Google Plus

Kommentare (11)

  1. Marco Janck

    Hey Eric. Während du auf dem SEO Day bist, werde ich hier meinen Mist hinterlassen. Also ich kann mir vorstellen, was du meinst. Doch die Welt da draußen ist total bunt. Einfache Empfehlungen führen zu einfachen Seiten. Einfache Seite führen zu wenig Identifikation und Markenbildung. Das Grafik Thema kannst du nicht von der SEO Seite anpacken. Du kannst da nur einwirken. Wenn ich etwas in den Jahren als Content Marketer gelernt habe, dann die Tatsache, dass Werbung, Grafik und Video soooo riesige Budgets haben, dass es einfach verdammt schwer ist. Ich persönlich muss sagen, dass ich die Kreationen sehr oft sehr cool finde. Was fehlt ist die Kommunikation. Oft gepaart mit Budget-Arroganz. Aber vielleicht meinen wir ja das Selbe. Habs am Beach nur quergelesen. Bestrafe mich, wenn ich daneben liege. Lieben Gruß Marco

  2. Eric Kubitz (Beitrag Autor)

    Ach, Marco! Ich bin doch auch nicht auf dem SEO Day. Und ich schätze, wir denken das Gleiche 😉

  3. Roland

    Mir ist manche Seite auch zu „trendy“ und mit zuviel Schnick-Schnack. Meist bin ich dann schnell wieder weg.

    Eine weitere Unart ist es den Text als Gestaltungsmittel zu verwenden. Das endet oft in Textblöcken die so klein sind dass ich den Zoom benötige. Vielleicht braucht es neue Webdesigner die etwas vom Textdesign verstehen.

  4. jörg

    Schau da klickst da drauf und des draht si mit :-))

    http://www.youtube.com/watch?v=Z-gF6Cd3veg

  5. jottka

    HTML5 hat die neuen Tags +. Damit wird das Ein-/Ausklappen dann demnächst eh browser-nativ und verschachtelbar. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass Google diese eingeklappten, zunächst unsichtbaren Bereiche dann nicht — oder weniger — berücksichtigen wird.

    http://caniuse.com/#search=details

    Googles Abneigung gegen JavaScript-versteckte Inhalte rührt eher von den Cloaking-Versuchen her. Soweit zumindest mein Verständnis.

    Ein Wermutstropfen an + ist jedoch noch, dass die Textinhalte ausgeblendeter Seitenbereiche mit Strg+F dann auch nicht mehr gefunden werden.

    Ihr könntet mit + ja mal einen A-/B-Test machen.

  6. jottka

    HTML5 hat die neuen Tags [details]+[summary]. Damit wird das Ein-/Ausklappen dann demnächst eh browser-nativ und verschachtelbar. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass Google diese eingeklappten, zunächst unsichtbaren Bereiche dann nicht — oder weniger — berücksichtigen wird.

    http://caniuse.com/#search=details

    Googles Abneigung gegen JavaScript-versteckte Inhalte rührt eher von den Cloaking-Versuchen her. Soweit zumindest mein Verständnis.

    Ein Wermutstropfen an [details]+[summary] ist jedoch noch, dass die Textinhalte ausgeblendeter Seitenbereiche mit Strg+F dann auch nicht mehr gefunden werden.

    Ihr könntet mit [details]+[summary] ja mal einen A-/B-Test machen.

  7. Eric Kubitz (Beitrag Autor)

    @jottka: Das denke ich nicht. Es geht Google nicht darum, welche Technik eingesetzt wird sondern ganz einfach um die Rezeption. Wenn man einen Text versteckt ist der halt einfach nicht „Main Content“ – sonst würde man den ja nicht verstecken. Und wenn jemand über ein Keyword auf eine Seite kommt, das hinter Javascript oder HTML5 oder sonstwas versteckt ist, dann hilft die Seite dem User erstmal nicht weiter und er muss suchen.

  8. jottka

    Nun sind die beiden neuen Tags sicher nicht aus SEO-Gesichtspunkten in HTML5 gelandet sondern weil sie Semantik und Usability dazu bringen, und das auch noch komfortabel für den Entwickler.
    Wenn Google [details]+[summary] dann wirklich weniger berücksichtigt, könnte man es wiederum auch sinnvoll nutzen, um formal-juristische Disclaimer und sich wiederholende Werbe-Textblöcke usw. zu „verklappen“.

    Übrigens geht Wikipedia in der mobilen Ansicht ja auch den Weg, den Großteil der gegliederten Seite erst mal einzuklappen. So kann sich der Nutzer überhaupt einen Überblick über die Struktur der Eintragsseite verschaffen.

    Muss man also nicht ganz so schwarz-weiß sehen.

    Ich denke, mit den SEO-Aussagen dazu muss man noch ein bisschen warten, bis die Tags genug verbreitet sind, um Google in Zugzwang zu bringen. Momentan würde es mich nicht wundern wenn Google die beiden Tags beim Crawlen noch gar nicht positiv/negativ berücksichtigt.

  9. Andreas Herrmann

    Das nenne ich mal einen exzellenten Beitrag! Das Thema Webdesign in Sachen SEO habe ich so auch noch nicht genießen dürfen. Deshalb danke für diese wirklich wertvollen und gut erklärten Inhalte. Ich denke, dass die Grenzen zwischen SEO und Conversionoptimierung immer mehr verschwimmen bzw. ineinander übergehen. Das ist sicher gut so, aber auch für alte SEO Hasen ein niemals endender Lernprozess. Lieben Gruß aus Hamburg!

  10. GripsArt

    Weniger Content für Mobil? Keine gute Idee, jetzt wo Google bekannt gegeben hat das der Desktop Index gegen den mobilen Index getauscht wird und somit wichtiger ist. Somit werden wir bald mobile Seiten bauen und schauen das sie auf Desktops noch gut aussehen, nicht mehr Desktop Seiten die auch mobil gut aussehen.

  11. Peter Wender

    Guter Beitrag, vor allem Punkt 1 und 2 stimme ich zu. Ich denke allen voran Klarheit und Nutzerfreundlichkeit sind wichtig für eine Website. Das gilt im Hinblick auf Google als auch im Hinblick auf den User. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Designer seine Kreativität ausleben möchte. Ein Nutzer muss jedoch auf den ersten Blick verstehen können, worum es auf der Seite geht, ebenso Google. Wirkt die Seite zu komplex oder unklar, wird häufig binnen Sekunden auf den Back Button geklickt. Die hohe Bounce Rate verschlechtert dann zusätzlich das Ranking in den Suchergebnissen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.